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Gefäße für Ikebana und Teezeremonie

Sabine Turpeinen

 

Sabine Turpeinen,   * 1952.

Mit Anfang  zwanzig bricht Sabine Turpeinen frustriert einStudium ab, um"etwas mit den Händen zu machen" und trifft auf das mittlerweile legendäreTÖPFERBUCH von Bernard Leach. Er war um 1920 der erste Europäer,der in Japan eine traditionelle Töpferausbildung durchlaufen hatte. Danachkehrte er, in Begleitung von Shoji Hamada, nach England zurück und bautein St.Ives in Cornwall  eine Werkstatt auf, die neue Maßstäbe setzte. SabineTurpeinen, fasziniert von Leachs Plädoyer für  traditionelles  Handwerk inOpposition zur fortschreitenden Industrialisierung, richtet sich eine kleineWerkstatt ein und fängt an -  als Autodidaktin und  mit  einem Halbtagsjobnebenher für den Lebensunterhalt. Nach einigen Jahren der Übung stellt sie25 Jahre lang Alltagsgeschirr ohne offensichtlichen japanischen Einfluß her, bezieht sich aber immer auf den Standard, den Bernard Leach gesetzt hat.


Im Jahr 2000, die beiden Kinder sind fast erwachsen und Haus und Werkstatt in einem ausgebauten Kuhstall am Fuß der Bayrischen Alpen sind fest etabliert, noch einmal ein Neuanfang: Sie schließt die Werkstatt für 3 Jahre, um sich auf die Herstellung von Gefäßen für die japanischen Künste des Ikebana und des Teewegs zu spezialisieren. Da ein Studienaufenthalt in Japan nicht möglich ist, sucht und findet sie Supervision und kritische Unterstützung im Kreis deutscher und japanischer LehrerInnen der verschiedenen Ikebana-Schulen und der Urasenke-Stiftung. Seit 2004 zeigt sie ihre Arbeit in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Österreich,

Sabine Turpeinen sieht sich eher als Bühnenbildnerin denn als Künstlerin --- den Raum zu schaffen, der die Schönheit einer Blüte zur Geltung bringt --- Gefäße zu schaffen, die auf unauffällige Weise schön sind und sich in die Harmonie eines Teezimmers einfügen.

Die Zusammenarbeit mit Ikebana- und Tee-Praktizierenden ist um Vieles befriedigender als das bloße Ausstellen der Arbeiten in einer Galerie!



                         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Life in me

Life in the work of my hands.

it is the ultimate standard

and it is attainable.

Bernard Leach